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Was muss ich bei der Wahl meines ersten Motorrads beachten?

Motorradeinsteiger dürfen hier ungeniert fragen. Es gibt bekanntlich keine dummen Fragen.

Was muss ich bei der Wahl meines ersten Motorrads beachten?

Beitragvon octane » 19.12.2011, 20:32

Der Klassiker in jedem Motorradforum. Die Frage wird naturgemäss immer wieder gestellt obwohl schon x-fach beantwortet. Deshalb gibts hier diesen Fred gleich angepinnt damit er nicht übersehen wird.

Meistens ist es zweckmässig mit einem leicht zu beherrschenden eher leichten Motorrad (max. um 200 - 220 kg vollgetankt) die ersten Fahrversuche zu unternehmen. Auch wenn man ab dem 25. Altersjahr direkt mit einem starken ungedrosselten Motorrad anfangen darf, ist es wenig zweckmässig gleich z.b. mit einer über 400 kg schweren Honda Goldwing oder einem 200 PS starken Supersportler zu beginnen. Aber es gibt da verschiedene Meinungen. Manche erfahrenen Töfffahrer raten Anfängern: Fang einfach mit deinem Traummotorrad an. Egal welches das ist. Ich rate jeweils zu einem Naked Bike der Mittelklasse. Für Leute die gross genug sind, ist natürlich eine Enduro der leichteren Sorte ebenfalls ausgezeichnet oder gar noch besser geeignet. Wichtig ist einfach dass man mit den Füssen den Boden einigermassen gut erreicht (gut ich gebs zu dass meine 125er Enduro mit 890 mm Sitzhöhe damals viel zu hoch war für mich). Und die Sitzposition muss passen. Du sollst dich ja wohl fühlen sonst macht das keinen Spass. Und generell rate ich heute immer zu einem Motorrad mit ABS. Erstens tut man sich in Sachen Sicherheit etwas Gutes und zweitens kann man das Motorrad dann auch wieder zu einem guten Preis verkaufen. ABS lose Motorräder sind möglicherweise in wenigen Jahren nur noch schwer verkäuflich (Spekulation meinerseits). Mit einem Chopper oder einem Supersportler würde ich persönlich nicht mit dem Töfffahren beginnen.

Wenn man das 25. Altersjahr noch nicht vollendet hat, darf man nur Motorräder bis 25kW/34 PS fahren. Das sind heutzutage oft gedrosselte Mittelklassemotorräder die offen um 70 - 110 PS besitzen. Vorteil: Man hat damit relativ lange Spass. Auch nach Ablauf der zweijährigen Zwangsphase in der man sich auf 34 PS beschränken muss. Alternative: eine offene 250er wie die Honda VTR 250 oder die Kawasaki Ninja 250.

Achtung: Alte Motorräder (vor dem Jahr 2000 in Verkehr gesetzt) mit im Ausweis eingetragenen 25 kW, sind mit Vorsicht zu geniessen. Diese Motorräder haben meist in Tat und Wahrheit deutlich mehr Leistung als im Ausweis eingetragen ist! Grund: Sie wurden nach den restriktiven Schweizer Abgas und Lärmvorschriften typengeprüft die damals galten. Und sie haben nicht 34 PS wegen dem Stufenführerschein (damals galt 2 Jahre 125er fahren...) sondern weil sie sonst die Typenprüfung nicht bestanden hätten. Die Importeure gingen halt den einfachen Weg und würgten die Motorräder gnadenlos ab. Teilweise bis zur Unfahrbarkeit. Das war wohl am billigsten. Was passierte? Die Drosseln wurden entfernt. Eigentlich so gut wie immer :pfeifend:. Spielte damals auch keine grosse Rolle da sich die Versicherung und auch der Führerschein ausschliesslich auf den Hubraum bezog. Das ist heute nicht mehr so und man kann sich richtig Ärger einhandeln wenn man mit dem A beschränkt Schein auf einer offenen Maschine erwischt wird. Ich würde das keinesfalls riskieren. Auf Nummer sicher geht man, wenn man sich ein gedrosseltes Motorrad kauft das ab ca. 2003 in Verkehr gesetzt wurde. 2003 traten die geänderten Führerscheinbestimmungen in der Schweiz in Kraft. Diese wurden damals der EU angepasst. Die alten Motorräder kann man übrigens auch nicht legal entdrosseln. Die offene Leistung kann man nicht eintragen da das Motorrad so nie typengeprüft wurde. Umgekehrt ebenfalls nicht. Ein altes Motorrad mit eingetragener Leistung über 25 kW / 34 PS kann man so gut wie nie legal auf 25 kW / 34 PS drosseln. Eine der wenigen Ausnahmen sind offenbar einige Jahrgänge der Honda Transalp. Also vor dem Kauf gut abklären und im Zweifelsfall auf den Kauf verzichten. So mancher Anfänger hat hier schon teures Lehrgeld bezahlt.

Alles über die verschiedenen Führerausweis Kategorien findet man übrigens hier: Motorradausweis.ch

Ach ja eigentlich gings ja um die Einsteigermotorräder... Ich versuche mal eine Liste der, meiner Meinung nach, gut geeigneten aktuellen Einsteigermotorräder zustande zu bringen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Natürlich sind auch die jeweiligen Vorgängermotorräder sehr gut geeignet. Die Motorräder in der Liste sind alle zumindest optional mit ABS lieferbar. Die meisten sind jedoch ausschliesslich als ABS Version lieferbar. Nicht alle aber die meisten sind auch mit 34 PS lieferbar. Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung. Andere Meinungen gibts sicher bald als Antwort in diesem Thema :naughty: . Probesitzen muss man sowieso immer. Noch besser ist natürlich probefahren nachdem man die ersten Fahrversuche mit einem Leihmotorrad unternommen hat. Manche Fahrschulen bieten das ja an.

Wichtig für die A Prüfung: Das Prüfungsmotorrad muss mindestens 35kW/48PS haben! Logischerweise so eingetragen im Fahrzeugausweis. Deshalb fallen alte XT 600 und ähnliche Einzylinder Enduros mit 45 PS oder weniger weg. Die sind als Prüfungsfahrzeug nicht zugelassen. Aber man braucht den A Schein um sie zu fahren. Notfalls muss man halt ein geeignetes Motorrad mieten.

Manche Motorräder sind schwer einzuordnen. So z.B. die Kawasaki Versys, die neue Honda NC 700 X oder auch die Suzuki V-Strom. Reiseenduros sind das nicht wegen den 17 Zoll Gussfelgen. Nakedbikes auch nicht. Universalmotorrad trifft es wohl noch am besten.

Einige gute Einsteigermotorräder aus den aktuellen Lieferprogrammen der Hersteller (meiner Meinung nach):

Aprilia
Shiver 750 ABS
Shiver 750 GT ABS
Dorsoduro 750 ABS (Supermoto)

BMW
G 310 R (nur A beschränkt)
F 800 R
F 700 GS (Universalmotorrad, Reiseenduro)
F 800 GS (Reiseenduro)
F 800 GS Adventure (Reiseenduro)
G 650 GS (Enduro)
G 650 Sertao (Enduro)

Ducati
Monster 696
Monster 796
Scrambler

Honda
CB 500 Familie ab 2013
CB 600 FA Hornet
CBF 600 NA ABS
CB650F
CB 650 F
NC 700 SA
NC 700 XD (Universalmotorrad, Reiseenduro? Achtung: Doppelkupplung d.h. Automatisiertes Schaltgetriebe)
NC 700 XA
XL 700 V Transalp (Reisenduro)
NC 750 S
NC 750 X

Kawasaki
Ninja 300 (nur für A beschränkt geeignet)
Z300 (nur für A beschränkt geeignet)
ER-6N
ER-6F (verschalte Variante der N)
Z800 ABS
Z800 e
Versys 650 (Universalmotorrad)
Vulcan S (Cruiser)

Suzuki
SFV 650 A Gladius
GSF 650 A Bandit
GSR 750 A
DL 650 A V-Strom 650 ABS (Universalmotorrad, Reiseenduro)

Triumph
Tiger 800 (Reiseenduro, Universalmotorrad)
Tiger 800 XC (Reiseenduro)
Street Triple (R) ab Modelljahr 2013 (ABS), sensationell leichtes Nakedbike (183 kg vollgetankt)

Yamaha
MT-03 ab 2016
XJ6 N
XJ6 Diversion (die verschalte Variante der XJ 6)
FZ8
MT-07, sehr leicht nur 182 kg vollgetankt inkl. ABS
MT-09, sehr leicht nur 191 kg vollgetankt inkl. ABS, allerdings mit Vorbehalt weil das kein lahmes Feierabendmoped ist, der Motor geht recht aggressiv zu Werke.
XT660Z Ténéré ABS (Reiseenduro)

Wird ergänzt...
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Re: Was muss ich bei der Wahl meines ersten Motorrads beacht

Beitragvon Brownie » 19.12.2011, 22:34

octane hat geschrieben:Für Leute die gross genug sind, ist natürlich eine Enduro der leichteren Sorte ebenfalls ausgezeichnet oder gar noch besser geeignet. Wichtig ist einfach dass man mit den Füssen den Boden einigermassen gut erreicht.

Das würde ich unterschreiben. Bei mir hat es von der Sitzhöhe und allem einfach gepasst. Die F 650 GS ist wirklich ein gutmütiger Töff mit wunderbarem Lenkereinschlag, der einem den Einstieg zum Motorradfahren lernen sehr erleichtert :daumenhoch: Und vom Gewicht her gerade noch leicht genug, um ihn selber im Fall der Fälle wieder hochstemmen zu können :pfeifend:
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Re: Was muss ich bei der Wahl meines ersten Motorrads beacht

Beitragvon Mech » 20.12.2011, 06:00

Muss doch immer mal grinsen, wenn die holde Menschheit auf Supersportler anrauscht und die Haxen zu kurz sind.
Dasselbe ist mit dem Lenkeinschlag, da habe ich an Kursen als Instruktor schon die unmöglichsten Sachen gesehen.

GAnz zu schweigen wenn angehende Enduristi mit einer 12er Adventure sich im schweren Gelände tummeln wollen.
Meistens sind massive Einschläge vom MAschine und Fahrer das Resultat.

Gut gewählt, gut beraten ist halb gefahren.
Endurofahren ist hart, aber Jemand muss es doch tun ;-)
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Re: Was muss ich bei der Wahl meines ersten Motorrads beacht

Beitragvon octane » 20.12.2011, 08:37

Mech hat geschrieben:Muss doch immer mal grinsen, wenn die holde Menschheit auf Supersportler anrauscht und die Haxen zu kurz sind.


Ich weiss nicht mehr wie ich die ersten 3 Jahre auf den (für mich) viel zu hohen Enduros TS 125 X und DR 600 R hinter mich gebracht hatte :? . Irgendwie gings. Und man mag es kaum glauben aber ich hatte die Karren beide nie im Stand umgelegt :pfeifend: . Dafür die 125er zweimal während der Fahrt :schimpf: . Das hatte dann aber nichts mit der Sitzhöhe zu tun :oops: .

Heute würde ich mir das nicht mehr antun :wink: . Meine Favoriten bei den Einsteigertöffs für Leute mit Durchschnittsgrösse wären die Kawasaki ER-6N, die Yamaha XJ6 und die BMW F 800 R. Je nach Motorenkonzept das man bevorzugt. 2 oder 4-Zylinder. Die Kawa bin ich noch nie selber gefahren (muss ich mal nachholen, z.B. in Roggwil an den Töfftesttagen nächsten Frühling). Die XJ6 schon. Und die F 800 R besass ich bis vor wenigen Monaten noch selber.
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Re: Was muss ich bei der Wahl meines ersten Motorrads beacht

Beitragvon pelle d'occa 70 » 20.12.2011, 20:40

So so...ich wusste doch, dass da die Bonnie nicht dabei sein wird, wenn der Werni so einen Tread eröffnet. Ok...das fehlende ABS ist bestimmt der Grund...für etwas kleinere Leute - finde ich - ist die Triumph Bonneville jedoch auch ein sehr guter Einsteigertöff. :toeff:
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Re: Was muss ich bei der Wahl meines ersten Motorrads beacht

Beitragvon octane » 20.12.2011, 23:21

pelle d'occa 70 hat geschrieben:Ok...das fehlende ABS ist bestimmt der Grund...für etwas kleinere Leute - finde ich - ist die Triumph Bonneville jedoch auch ein sehr guter Einsteigertöff. :toeff:


Das siehst du genau richtig :pfeifend:. Auch die Street Triple hätte ich noch so gerne in der Liste. Aber ohne ABS? Nö. Leider bringt Triumph die Streety auch 2012 nicht mit ABS. Finde ich sackschwach :schimpf: . Und auch das sonst eigentlich perfekte 34 PS Einsteigermotorrad Kawasaki Ninja 250 fehlt. Auch sie ist nicht mit ABS lieferbar. Aber Kawa hat ja sehr gute Alternativen...
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Re: Was muss ich bei der Wahl meines ersten Motorrads beacht

Beitragvon triumph4ever » 29.02.2012, 19:30

So, ich wage es:

Ich behaupte, ABS braucht es nicht. Der ganze Firlefanz von ESP, ASP, EHP, ABS, EPA, SVP, SBG und ZKB braucht es nicht zum Motorradfahren. Denn..man fährt mit nicht besser! Und vor allem etwas leidet, das vorausschauende fahren. Also, ich bin mit meiner Kawasaki W650 noch NIE in eine Situation gekommen, wo ich all das b^gebraucht hätte. NIE! Und ich fahre nicht nur als Blümchenpflücker.

So, los gehts.... :mrgreen: :mrgreen: + :schnellweg:
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Re: Was muss ich bei der Wahl meines ersten Motorrads beacht

Beitragvon octane » 29.02.2012, 19:47

triumph4ever hat geschrieben:Ich behaupte, ABS braucht es nicht.


Nö braucht man nicht.... solange man nicht eine Schreckbremsung machen muss womöglich noch bei nasser Strasse. Den Durchschnittstöfffahrer möchte ich sehen der dann nicht abfliegt wenn er richtig in die Eisen langt.

triumph4ever hat geschrieben:Der ganze Firlefanz von ESP, ASP, EHP, ABS, EPA, SVP, SBG und ZKB braucht es nicht zum Motorradfahren. Denn..man fährt mit nicht besser!


Das hat auch nie jemand behauptet. Aber es hilft in kritischen Situationen die Maschine besser zu beherrschen und nicht abzufliegen. Ich behaupte jetzt mal einfach frech dass der grösste Teil der Töfffahrer ihr Fahrkönnen überschätzt (ich schliesse mich da nicht aus). Viele fahren ja kaum 3000 km pro Saison. Wie soll man da eine gute Fahrpraxis bekommen?

triumph4ever hat geschrieben:Und vor allem etwas leidet, das vorausschauende fahren. Also, ich bin mit meiner Kawasaki W650 noch NIE in eine Situation gekommen, wo ich all das b^gebraucht hätte. NIE!


Wer nicht vorausschauend fährt, lebt eh nicht sehr lange als Töfffahrer :nixweiss:. "Selection Naturelle".... Ich fahre nicht anders nur weil ich jetzt ABS und Traktionskontrolle habe. Und ja ich habe ABS schon benötigt.

triumph4ever hat geschrieben:Und ich fahre nicht nur als Blümchenpflücker.


Das ist relativ und kann ich nicht beurteilen da ich dich noch nie habe fahren sehen :mrgreen: :naughty:. Was für die einen unter "Blümchen pflücken" geht ist für den anderen schon Raserei...

In Zukunft wird man Probleme haben ein ABS loses Motorrad zu einem guten Preis verkaufen zu können.
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Re: Was muss ich bei der Wahl meines ersten Motorrads beacht

Beitragvon nachtfahrer » 29.02.2012, 20:10

Ich fahre ja auch ein Motorrad ohne ABS und es gab noch keine Situation, wo ich ABS gebraucht hätte. Gut, ich fahre erst knapp zwei Jahre Motorrad. Das Fahren lernte ich mit einem ABS-Motorrad. Der Umstieg auf die Kawa viel mir aber nicht schwer.
Momentan ist mein Favorit für mein nächstes Motorrad die Ninja ZX-10R, wenn ich etwas neues kaufen müsste. Und die würde ich nicht ohne ABS kaufen. Auch wenn es immer gut gegangen ist. Mit ABS ist man einfach immer auf der sicheren Seite, wenn man das Motorrad im Strassenbetrieb fährt. Die Strasse bietet immer Überraschungen. Da ist man dann vielleicht einmal froh, auf rutschigem Untergrund die volle Bremsleistung zu haben. Die 900.- Aufpreis wäre mir die Sache wert.

Die Traktionskontrolle, das hängt sicher von der Leistung und von der Leistungsentfaltung ab. Ich kann relativ brutal ans Gas gehen am Kurvenausgang ohne dass sich die Kleine unberechenbar verhält. Als ich die 200 PS Ninja testete, hatte mich die Traktionskontrolle aber beeindruckt. Da kann man echt relativ grobmotorisch das Gas aufreissen wie bei meiner 600er. :D Und ich würde das Ding vermutlich dann auch einschalten, wenn ich so ein Superbike hätte und die Situation es erfordern würde. Z. B. bei Nässe oder ganz einfach wenn nach 300 - 400 km Kurvenräuberei plötzlich meine Konzentration einreissen würde.
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Re: Was muss ich bei der Wahl meines ersten Motorrads beacht

Beitragvon triumph4ever » 29.02.2012, 20:18

@ Werni

Also ich habe noch gelernt, kräftig in die Eisen zu steigen und nicht umzukippen. Das hiess, VOLL bremsen mit 60 - 80 km/h. Damals, bei der Prüfung. Und dies ist jetzt auch kein Problem. Ich will damit nur ein bisschen andeuten, dass man den elektronischen Helferlein zuviel Bedeutung beimisst. Und das vorausschauende Fahren ist bei den wenigsten intus, glaub mir.

Auch ich habe jetzt bei meiner R1200R diese Helferlein. Doch ohne gibt's die ja nicht. Und mit den Bremsen von BMW muss ich mich noch dosierend anfreunden :o :shock: :oops:
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